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Wein Königin

 

Die 65. Deutsche Weinkönigin 2013/2014 heißt Nadine Poss

 

Copyright: deutscheweine.de / Deutsches Weininstitut (DWI)
Fotograph: deutscheweine.de / Deutsches Weininstitut (DWI)
Erstellungsdatum: 17.10.2012

 

 

 

Ein Portrait deutschen Weinkönigin Petra Zimmermann

Die Welt gehört dem, der sie genießt"

Die 59. Deutsche Weinkönigin Evelyn Schmidt zieht Bilanz eines unvergesslichen Jahres
Der Stoßseufzer zum Abschluss fasste es zusammen: "Was für ein Jahr", sagte Evelyn Schmidt am Freitagabend strahlend. Das Jahr der 59. Deutschen Weinkönigin ging an jenem Abend mit der Wahl ihrer Nachfolgerin zuende. Die Bilanz der scheidenden Majestät fiel überschwänglich aus: "Es war ein tolles Jahr, grandios, außergewöhnlich, unvergesslich", schwärmte die 27 Jahre alte Sächsin.
 

weinkoeniginHinter der gebürtigen Dresdenerin lag ein Jahr mit mehr als 250 Terminen in aller Welt, ein "Jahr aus dem Koffer", ein Jahr voller Hotels und Jetlag, meist mit dem Handy am Ohr.

Die charmante Marketingfachfrau ließ ihre Zuhörer am letzten Abend daran teilhaben und zitierte aus ihrem Reisetagebuch. Da war die Pro Wein mit dem umringten Stand der deutschen Winzer, ihr Geburtstag auf einer chinesischen Insel, und vor allem die Reise nach Japan. "Als westliche Frau kommt man sich hier vor, wie ein Trampeltier: dick, groß, mit unheimlich breiten Armen und Schultern", notierte Evelyn Schmidt da. Vor allem aber war die junge Deutsche von der Freundlichkeit der Japaner fasziniert – und vor der Ehre, einen echten japanischen Kimono tragen zu dürfen. "Er wiegt drei Kilo, und er schränkt ein wie ein Korsett", ächzte sie, und hielt doch mehrere Stunden in dem ungewohnten Kleidungsstück durch.


Die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI), Monika Reule, lobte denn auch den Mut, das Durchhaltevermögen und den großen Charme der scheidenden Weinkönigin. Mit Fachwissen und Professionalität habe sie viele Menschen, von der Bundeskanzlerin über Botschafter bis hin zu ganz normalen Weintrinkern, begeistert. Die Weinkönigin sei gefragt gewesen, selbst die Bundeswehr forderte sie für eine Weinprobe nach Afghanistan an. "Das hielten wir zuerst für einen Aprilscherz", doch auf der Hardthöhe versicherte man, das sei durchaus ernst gemeint, erinnerte sich Reule. Der Termin scheiterte schließlich an Sicherheitsbedenken, doch auch so war das Jahr aufregend genug.


"Es ist ein verrücktes Leben, das man da führt", bilanziert Schmidt am Ende mit leuchtenden Augen. Als Botschafter des deutschen Weines sei sie "ganz nah dran" an der deutschen Weinwelt gewesen, habe die deutschen Winzer begleiten dürfen, und gelernt: "Deutscher Wein pulsiert, und er sorgt für Furore", er ist ein großes Kulturgut, aber auch hartes Business. "Liebe Winzer, Ihr macht das Amt der deutschen Weinkönigin zu dem, was es ist", dankte sie. Am Ende habe es sie fasziniert, wie Wein die Menschen zusammenbringe. "Die Welt gehört dem, der sie genießt", sagte Evelyn Schmidt, und fügte hinzu: "Ich habe sie in vollen Zügen genossen, und ein bisschen hat sie mir gehört."


Reules besonderer Dank ging auch an die beiden Weinprinzessinnen Julia Metzler (Rheinhessen) und Susanne Winterling (Pfalz), die Evelyn Schmidt das Jahr über unterstützt hatten.

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